Wenn Arbeit erfüllt, aber nicht nährt

Wir haben gelernt: Arbeit ist die Grundlage für Wohlstand. Wer fleissig ist, trägt zur Gesellschaft bei und wird dafür belohnt. Doch in der Realität fühlt sich diese Gleichung oft unvollständig an. Denn Arbeit ist nicht gleich Arbeit – zumindest nicht in den Augen des Marktes.

Der Wert der Anerkennung

Arbeit wird meist dort am höchsten vergütet, wo der Mangel am größten ist. In den Ballungszentren entstehen Arbeitsplätze. Das Grundbedürfnisse Wohnraum trifft auf ein begrenztes Angebot. Hier fließt das Geld, hier finden die „Aufstiegschancen“ statt. Am Ende wird die Miete aufgewendet, um die Lage zu finanzieren. Für den Grundstückswert leistet der Eigentümer nichts. 

Was passiert mit der Arbeit, die aus Leidenschaft entsteht? Als Liedermacher und Reisejournalist stecke ich mein Herzblut in Projekte, die mich zutiefst erfüllen. Meine Website ist mein Lebenswerk – ein digitales Archiv meiner Seele. Aber die harte Wahrheit ist: Erfüllung zahlt keine Miete. Wenn die Beiträge kaum gelesen werden und die Musik im digitalen Rauschen untergeht, stellt sich die existenzielle Frage: Was bringt diese Arbeit wirklich?

Die 90-Prozent-Falle: Beziehungsarbeit vs. Schöpfung

Wir leben in einer Aufmerksamkeitsökonomie. Es reicht heute nicht mehr aus, produktiv zu sein oder ein exzellentes Werk zu schaffen. Die eigentliche „Arbeit“, die das Geld einbringt, hat sich verschoben:

  • Produktive Arbeit: Das Schreiben, Komponieren und Erschaffen (oft nur 10 % des Aufwands).
  • Beziehungsarbeit: Marketing, Vernetzung, Werbung und die Jagd nach Sichtbarkeit (etwa 90 % des Aufwands).

Um Menschen zu erreichen, muss man investieren – Zeit und Geld. Nur wer laut genug trommelt (oder genug für Werbung bezahlt), hat die Chance, die „richtigen“ Personen zu erreichen. Ohne diese Beziehungsarbeit bleibt das produktivste Werk unsichtbar.

Die Leere der hohen Produktivität

Das ist das große Paradoxon unserer Zeit: Wenn ich mich rein auf meine Kunst konzentriere, ist meine Produktivität extrem hoch. Ich schaffe viel, ich schaffe Tiefgang, ich schaffe Qualität.

Was ist Produktivität wert, wenn sie nicht genutzt wird?

Arbeit ohne Resonanz fühlt sich oft wie ein Schrei im Vakuum an. Wir müssen uns fragen, ob wir bereit sind, den Preis der „Beziehungsarbeit“ zu zahlen, um gehört zu werden – oder ob wir einen Weg finden, den Wert unserer Arbeit jenseits des Bankkontos neu zu definieren.


NFC an Zukunftstechnologie teilhaben

Wir beschäftigen uns mit PWA und Restaurantlösungen. Dabei ist NFC eine interessante Lösung. Mit unserem Nachbarschaftsprojekt beschäftigen wir uns mit dieser Technik. Ziel ist es, an der technischen Entwicklung teilzuhaben.

Mitarbeit bei Nachbarschaften i54

NFC & PWA: Was heute wirklich geht

Kurz gesagt: NFC direkt aus dem Browser funktioniert zurzeit nur auf Android (Chrome). Auf iOS/Safari existiert kein Web-NFC-Zugriff, auch nicht für installierte PWAs. Wer NFC zuverlässig auf allen Geräten braucht, landet aktuell bei native Apps oder einem Wrapper (z. B. Capacitor/Cordova).

Was heißt das für Projekt?

  • Android-only möglich: NFC-Use-Cases (z. B. Badge-Scan, einfache Tag-Writes, Start einer Web-URL) lassen sich im Chrome auf Android umsetzen. Was auch als installierte PWA funktioniert, solange sie unter Chrome läuft. Beachten Sie: nur NDEF, keine Low-Level-Modi/HCE.
  • Cross-Platform Anspruch (Android + iOS):

Native App/Wrapper nutzen, um auf iOS an NFC zu gelangen.
Fallback anbieten (QR-Code/Short-URL), wenn NFC nicht verfügbar ist.

Realistische Roadmap: Für Gastro/Events/Marketing heute: QR first, NFC als Android-Bonus. Für flächendeckendes NFC-Erlebnis: native Umsetzungen einplanen. Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Aussagen auf PWA.Vision

Fazit: NFC fürs Web hat Zukunft, aktuell aber nicht fürApple Benutzer. Die Zukunft bleibt spannend. Für Ideen, die überall funktionieren sollten, bleibt NFC derzeit App-Territorium. Das Web holt auf, aber noch nicht auf iOS. Andererseits erweisen sich WebApps als wirklich bequemer, als dauernd Apps zu installieren.

Unperfekthaus in Essen

zufrieden am Arbeitsplatz im Unperfekthaus

Der Unternehmer Reinhard Wiesemann, der einen beachtlichen Erfolg mit Open-Source-Software erzielen konnte, hat in Essen das Unperfekthaus gegründet. Dieses innovative Projekt macht nicht nur ein attraktiver Coworking Space aus, sondern dient auch als Arbeitsgrundlage für zahlreiche gesellschaftliche Initiativen, die darauf abzielen, positive Veränderungen zu bewirken.

Im Unperfekthaus können Menschen zusammenkommen, um Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Coworking Spaces sind heutzutage vielerorts zu finden, da Homeoffice immer populärer wird, und sich gleichzeitig ein ungestörtes Arbeiten zu Hause oft schwierig gestaltet.

Was jedoch den meisten Coworking Spaces fehlt ist ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gemeinsames Essen, Gespräche, der Austausch über Projekte und die gemeinsame Entwicklung von Ideen sind entscheidende Faktoren für ein erfolgreiches Coworking. Diese Aspekte stellen aber auch eine große Herausforderung dar.

Genau diese Herausforderung wird aber im Unperfekthaus aktiv angegangen. Hier werden Ideen nicht nur erdacht, sondern auch realisiert. Coworking ist der erste Schritt in Richtung kollaborative und kreative Arbeitsweise. Sie wird im Unperfekthaus in Essen tagtäglich gelebt.

Nahrungsmittel der Zukunft

Beim Besuch des Alimentarium in Vevey habe ich eine Degustation von Insekten erlebt. Das Alimentarium ist ein Museum der Nestlé Stiftung. Dort geht es um Nahrung. Von weiten sieht man im Genfer See eine grosse Gabel. Sie erinnert mich an Russland, am meisten wurde mit der Gabel gegessen, während hier Löffel und Messer meistens zusätzlich als Besteck gereicht werden.

Das Museum zeigt sehr gut die Aspekte der Ernährung. Ich besuchte die Ausstellung über das Ekelgefühl. Gewisse Dinge essen wir, andere nicht. Ablehnung von Essen gibt es in allen Kulturen und die Mimik ist ein verzogener Mund und geschlossene Augen.

Meiner Meinung müssen wir drei Nahrungsarten zu uns nehmen: überall steigern wir die Proteinzufuhr

Algen
Die Algen mit einem hohen Proteingehalt können vergleichsweise einfach hergestellt werden. Es gibt diese schon in vielen Ländern zu kaufen.

Insekten
Ich habe Insekten probiert und hatte keinerlei abstossende Reaktionen beim Essen gespürt. Die Detaillisten sollten mehr Mut zeigen, Essen aus Insekten anzubieten

Pilze
Dazu habe ich sogar eine Webseite gestaltet. Pilzfarmen gibt es überall und es gäbe viele Sorten, die unseren Tisch bereichern. In den Geschäften finde ich oft nur Champignons.
Webseite Pilzreisen

Dies sind alles Ideen für Unternehmen, um mehr Lebensmittelvielfalt einzuführen. Es braucht Überzeugungskraft. Andererseits kann schon auf einen Wochenmarkt Begeisterung bei den Kunden geweckt werden. So lässt sich das Ernährungsproblem weltweit besser lösen.

Adresse vom Alimentarium in Vevey, ruhig ein Gespräch mit Nestlé suchen, wie die Zukunft gesehen wird.



Alimentarium
Quai Perdonnet 25
CH-1800 Vevey
alimentarium.org

Pendlertausch für mehr Freizeit

Die Idee ist ganz einfach, eine Job Plattform, wo es darum geht, bestehende Arbeitsplätze zu tauschen. Der Mitarbeiter soll keine Resource mehr sein, die möglichst und günstig für die Arbeitsstelle eingesetzt wird.

Bei Arbeitgebern muss ein Umdenken einsetzen. Der Arbeitsweg soll so kurz wie möglich sein. Es sind wieder Einarbeitungszeiten nötig und der Mitarbeiter soll qualifiziert werden. Vorbei die Zeit, wo in ganz Europa nach Spezialisten gesucht wird. Die Arbeit geht zum Menschen und nicht umgekehrt.

Mit dem Pendlertausch sollen heutige Probleme anders gelöst werden. Der Zug von Zürich-Baden ist überfüllt, bestimmt gäbe es genügend Tauschmöglichkeit. Die Pendler verprassen wertvolle Lebenszeit und sind frustriert. Ein Spaziergang von 15 Minuten zum Arbeitsplatz wäre herrlich.

Auch sollte Kontrolle der Mitarbeiter fallen und mehr Homeoffice gefordert werden. Es wäre schön, wenn die Gewerkschaften Mut hätten, eine solche Plattform aufzuschalten.

Porcelaincup für internationale Keramikkunst

Nachdem ich in Selb geboren, habe ich viel mit Porzellan zu tun gehabt. Ich kann mich an die Zeiten erinnern, wo Selb eine Künstlerstadt gewessen ist und immer neue Kunstwerke entstanden sind.

Um an diese Tradition anzuknüpfen und gleichzeitig einen internationalen Bezug einzubinden, habe ich den Porcelaincup kreiert. Dies soll ein internationaler Wettbewerb für Porzellankunst sein und ich habe die jeweiligen Porzellanstädte angeschrieben und eine Kampagne in Google gestartet.

Eine Webseite habe ich erstellt und einige Künstler in Meissen besucht. Doch irgendwie will das Projekt nicht vorankommen und es sind noch viele Initiativen nötig. Dennoch denke ich, dass Wettbewerbe etwas schönes sind, sie spornen an, am Ende gibt es einen Sieger.

Ich möchte nun mein Elternhaus in Selb als Künstlerhaus gestalten.

MOOC – Bildung für alle

Die Universitäten sollen sich öffnen und online für jeden Bildung gewähren. Viele Hochschulen entwerfen Online Kurse, die über das Internet besucht werden können. Kommunikation über Foren oder per E-Mail ist meistens möglich und die Kurse sollen kostenfrei sein.

Für Zertifikate wird dann eine Gebühr verlangt, so ist es durchaus möglich günstig ein Harvard Studium zu absolvieren. Die Idee zu MOOC hatte ich aus den Buch von Jeremy Rifkin, ich habe lange nach einer guten Plattform gesucht:
www.edx.org

Nachteil des Studiums, der persönliche Kontakt fehlt. Eine Meetup Gruppe wurde abgelehnt, den Grund kenne ich heute noch nicht. Ich selbst muss da disziplinierter werden. Es ist eine Chance in vielen Ländern die Bildung neu zu gestalten und gemeinsam online und offline Kurse zu absolvieren.

Mittlerweile wird das Projekt von der Gesellschaft für Internationale Entwicklung forciert. Wir haben es erweitert für handwerkliche Fähigkeiten. Wir möchten Strukturen etablieren, eine Art von Lerngemeinschaften, für die es Moderatoren, Räume und technische Ausstattung benötigt.

Dazu suchen wir Kooperationen, beispielsweise mit Global Engagement, der GIZ, beide in Bonn und der Industrie, aktuell Nestle in Vevey.

Dieses Thema begeistert, alle wissen, Bildung ist der Schlüssel um viele Probleme zu lösen. Es werden dadurch neue Herausforderungen wachsen. So hat ja das Internet eher die Reisetätigkeit verstärkt, weil wir statt lokaler uns besser zu vernetzen unsere Zukunft auf der ganzen Welt suchen.

Zusammenarbeit – wie schaffen wir mehr gemeinsam?

Sobald Menschen zusammenkommen und über Ihre Ideen sprechen können, multiplizieren sich die Lösungen.
Ich habe am Jahreskurs teilgenommen, bin bei Meetups gewesen, habe Coworking Spaces genutzt und nehme an MOOC teil. Hier ganz kurz meine Erfahrungen:

Jahreskurs
Weil ich während des Kurses zu allen Veranstaltungen nach Berlin gefahren bin, konnte ich viele Ideen sammeln und Erfahrungen austauschen. Gemeinsame Ausflüge und längere Workshop Dauer könnten zu mehr Austausch führen.

Meetup
Es dauert, bis sich die Gruppen formieren und bedeutet viel Geduld und organisatorische Arbeit. Gerade im Informatikumfeld bringen mir die Meetups sehr viel Wissen.

Coworking Space
Eigentlich eine gute Idee, oft bedeutet es nur das Teilen von Büroplatz. Mehr demokratische Elemente und auch offene Veranstaltungen helfen den Organisatoren auch eine Gemeinschaft daraus zu bilden.

MOOC
Das Lernen über das Internet ist sicher gut gemeint, jedoch ohne gemeinsame Diskussion führen die Kurse bei mir oft ins Leere. Ich mache Kurse bei Harvard, aber nicht wirklich.

Lokale Plattform – Internet für die Umgebung

Um das Projekt bekannt zu machen, gibt es einerseits die Ladestationen, welche bei Restaurants und Coiffeuren installiert werden und andererseits Infoscreens. Dazu ein Beitrag bei unserer Seite zu Tourismusmarketing.
Infoscreens für lokalen Tourismus

Viele nutzen Facebook und Google+ oder andere soziale Medien. Die meisten Freunde dort sind aber weit entfernt und in der Region passiert wenig. Aus der Erfahrung mit Internetmarketing musste ich feststellen, dass aufgrund des hohen Wettbewerbs es interessanter ist, mehr in der Region zu tun. Daraus ist i54.ch entstanden, die lokale Plattform für Baden. An diesen Projekt arbeite ich seit 2017. Es soll mit Werbung und Spenden finanziert werden.

Aktuell planen wir folgende Dienste:

  • Freundefinder
  • Nachbarschaftshilfe
  • Lösungen für Restaurants

Dabei soll möglichst viel verlinkt werden. Auch möchten wir die Möglichkeiten von Google Maps und Facebook irgendwie anzapfen. Wir nehmen am Google Local Guide Programm teil, um zu lernen und hoffen hier auf Erfahrungen.

Ein Kollege hat auf Facebook die Gruppe Schaufenster-Hanau aufgebaut und plant für später die Kommerzialisierung. Dieses Vorgehen ist bedauerlicherweise normal, alle finden es gut, niemand will zahlen. Bei Kommerzialisierung geht viel Zeit verloren.

Anderen Nachbarschaftsmodelle wie nebenan.de wird langfristig die lokale Individualität fehlen. Meiner Meinung muss es auch Projekte geben, die basisdemokratisch kontrolliert werden.

Webseite
Portal Region Baden

Aquafarmen – Fischbewirtschaftung

Die Meere sind überfischt, die Fischbestände sind gefährdet und die Fischereiflotten werden grosszügig subventioniert.

Früher wurde auch wildes Getreide geerntet und sehr schnell gelernt, Getreide zu bewirtschaften. Das gleiche müssen wir mit den Meerestieren und Meeresfrüchten tun.

Aquafarmen wird heute oft als Massenfischhaltung praktiziert ohne Beachtung der Natur. So wird Lebensraum zerstört, wie dies oft bei der Lachszucht in Norwegen oder der Krabbenzucht in Vietnam der Fall ist.

Daher gibt es im Besuch „Wir sind dran“ einen Hinweis auf 3D Farmen im Meer. Sie sollen naturverträglich die Vielfalt der Meereskultur abbilden. Algen, Muscheln, Krabben, Fische sollen ökologisch gezüchtet werden. Schon mit CHF 8000,- pro Jahr kann ein Hektar Meer bewirtschaftet werden.

Dazu werden Seile eingelasssen und später können dort bis zu 600000 Kabeljaue und 75 Tonnen Seetang pro Jahr geerntet werden. Gleichzeitig gibt es zwei Arbeitsplätze.

Dabei muss die Permakultur des Meeres berücksichtigt werden sowie moderne Fangtechniken, z.B. Luftblasen angewandt werden. Die weiblichen Fische sollten im Meer verbleiben, damit genügend Fische wachsen.

Die 3D Fischfarm ist ein gutes Beispiel der Blue Economy. Noch suchen wir hier die passenden Quellen.

In der Schweiz konnte ich die Süsswasserfischzucht kennen lernen.

Es gibt in meinen Kanton eine Idee für nachhaltige Fischzucht. Fisch ist damit wesentlich umweltschonender von Landwirten zu produzieren. Die Anlagen könnten ausgebreitet werden und kommen ohne Pumpen aus, vor allem wird an Karpfen gedacht, der Proteine, mit wenig Nahrung erzeugt.
www.fisch-vom-hof.ch

Dmitri Pugovkin, hat die Idee vom Zander entwickelt. Dieser Raubfisch kommt mit wenig Nahrung aus, jedoch muss die Wassertemperatur passen. Im Gegensatz zum Karpfen ist er ein Kaltwasserfisch bis 18°C.
www.swisszander.ch